© shutterstock.com/2660789717

Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

Bargeld oder Leben

Die EU und Grossbanken arbeiten daran, das Bargeld abzuschaffen. In einigen Ländern gibt es Vorstösse, die Wahlfreiheit über die Nutzung von Bargeld oder digitalem Geld zu erhalten. Eine Online-Petition zum Erhalt des Bargeldes hat bereits mehr als 200 000 Unterzeichner gefunden.

«Eine freie Gesellschaft braucht ein freies Zahlungsmittel, das nicht überwacht und gesteuert werden kann», heisst es auf der Website der Petition (https://bargeldverbot.info/petition/). Hakon von Holst, einer der Initiatoren, hat ein Buch zum Thema geschrieben («Krieg gegen das Bargeld – Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen», ISBN: 978-3-910568-21-1). 

Jede digitale Zahlung «kann überwacht, kontrolliert, eingeschränkt und eingestellt werden», warnen Bargeld-Befürworter. Die Konsequenzen einer Welt ohne Bargeld «tangieren jeden unserer Lebensbereiche». Wer nur noch digital bezahlt, «liefert sich freiwillig der totalen Kontrolle aus», schreibt Vera Lengsfeld auf achgut.com. Alles werde regis­triert: die ganze Lebensführung, das Konto als «Logbuch des Lebens». Sie erinnert an den Stromausfall in Spanien. Alle Zahlungssysteme standen still. Wer kein Bargeld hatte, konnte nichts mehr kaufen – nicht die dringend benötigte Milch fürs Baby, Medikamente, Tanken. Vera Lengsfeld, die bereits in der DDR als Bürgerrechtlerin Mut bewiesen hatte, erinnert daran, dass mit der Abschaffung des Bargeldes eine der wirkungsvollsten, neuen Strafen für Andersdenkende, die Kontokündigung, vollends wirksam werden kann. 

In den Niederlanden muss ein Beschluss für eine Bargeld-Annahmepflicht noch vom Oberhaus bestätigt werden. Grossbanken sollen verpflichtet werden, Geldautomaten anzubieten. Das ungarische Parlament hat eine Bargeld-Annahmepflicht beschlossen. Jede Gemeinde mit mehr als 1000 Einwohnern ist verpflichtet, Geldautomaten zur Verfügung zu stellen. In Belgien und Norwegen besteht eine Pflicht zur Bargeldannahme. In Deutschland «deuten sich keine Massnahmen zum Schutz von Bargeld an», so Hakon von Holst.

Meldung aus factum 06/2025

 

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Eletha15

Tatsachen und Täuschung

Die Hamas wird einer Entwaffnung niemals zustimmen. Im Gegensatz zu den Aussagen der Hamas-Vertreter in den Verhandlungen offenbaren ihre Verlautbarungen auf Arabisch die tatsächlichen Absichten. Auch die Autonomiebehörde (PA) steht fest zu ihren Plänen zur Vernichtung Israels.

[mehr] Tatsachen und Täuschung
© shutterstock.com/Firdi Arham
Glaube

«Ich will den Segen weitergeben»

Der Engländer Graham McCabe (61) verbrachte vier Jahre im Gefängnis. Mit factum sprach er über seine erstaunliche Bekehrungsgeschichte. Heute liegen ihm gebrochene Menschen am Herzen.

[mehr] «Ich will den Segen weitergeben»
© shutterstock.com/Lukas Gojda
Mensch

Vorboten des Terrors

Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung über den Jahreswechsel 2025/26 war kein blosser «Stromausfall», wie ihn manche Medien verharmlosten.

[mehr] Vorboten des Terrors

Mehr entdecken

ethos – Glaube. Schöpfung. Welt.

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos macht Mut, informiert über Zeittrends und erleichtert die Meinungsbildung. Die Familienzeitschrift erscheint 12-mal jährlich und spricht alle Altersgruppen an. Das Evangelium von Jesus Christus steht im Zentrum und bringt damit die Frohe Botschaft mitten ins Leben.

open hands – Hoffnung, die hilft.

Die christlich-soziale Osthilfe unterstützt Menschen in
Rumänien – praktisch, herzlich und im Vertrauen auf
Gottes Wort.