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von Thomas Lachenmaier
Appeasement-Politik bringt Krieg und Unsicherheit
Das islamistische Regime in Teheran fühle sich durch den Kurs der USA, der EU und Deutschlands ermutigt, seine Ziele noch aggressiver zu verfolgen. So, wie Hitler durch das Entgegenkommen von Frankreich und Grossbritannien ermutigt wurde, seinen Kriegskurs fortzusetzen, so wird auch der Iran als mächtigster Aggressor gegen Israel und den Westen durch Beschwichtigung nur noch offensiver. Das Vertrauen der Alliierten in Adolf Hitler, wie heute das der USA, der EU und Deutschlands zum Regime in Teheran, hatte und hat keine Basis. Seligmann beschreibt die Parallelen zur Appeasement-Politik gegenüber Hitler-Deutschland und der jetzigen Iranpolitik des Westens als «frappierend». Die These von Seligmann unterstützt auch Con Coughlin, der für Sicherheitspolitik zuständige Redakteur des «Telegraph». Dass den Iran heute nur noch Wochen vom Besitz von Atomwaffen trennen, ist seiner Meinung nach eine Folge des Iran-Deals von Obama und der jetzigen US- und EU-Politik. Auch die geopolitischen Erfolge Irans – er hat längst die Kontrolle über den Libanon, Gaza, den Jemen, Syrien und den Irak übernommen – sind in diesem Licht zu sehen.
Exil-Iraner zeigen sich geschockt von der Beschwichtigungspolitik westlicher Länder, zumal durch den neuen Präsidenten Ebrahim Raisi überdeutlich ist, dass der Iran an seiner Terrorpolitik festhält. Raisi ist einer der Hauptverantwortlichen der Massaker an Oppositionellen 1988. Er war nach Angaben von Organisationen wie «Amnesty International» Mitglied der Todeskommission, die Tausende Oppositionelle hinrichtete und Gefangene folterte. Er gilt seither als der «Schlächter von Teheran».
Meldung aus factum 05/2021
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