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von Thomas Lachenmaier
An welchem Punkt hören wir auf mit diesen Massnahmen?
Es ist nicht zu rechtfertigen, «Kinder durch eine Massenimpfung gegen eine Krankheit zu gefährden, die für sie nicht gefährlich ist», heisst es in einem Aufruf von 93 israelischen Ärzten in verantwortlicher Stellung. «Die Coronavirus-Erkrankung stellt keine Gefahr für Kinder dar», betonen die Ärzte. Sie erinnern an «das erste Gebot der Medizin – ‹Zuerst nicht schaden›» und mahnen «zum Wert der Vorsicht und der Demut», sowie dem Verständnis, dass «Eile vom Teufel ist». Es sei nicht auszuschlies-sen, dass der Impfstoff langfristige unerwünschte Wirkungen hat, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt sind, unter anderem auf das Wachstum, das Fortpflanzungssystem oder die Fruchtbarkeit. Die Mediziner fordern «eine schnelle Rückkehr zur Routine» für die Kinder, und «ein Ende der vielen Tests». Es solle «keine Trennung zwischen Geimpften und Ungeimpften im öffentlichen Raum geschaffen» werden.
Die «Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie» (DGPI) wendet sich dagegen, eine Impfung von Kindern zur Voraussetzung «der Teilhabe an Schulunterricht, dem Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Aktivitäten des sozialen Lebens» zu machen. Sie weist hin auf die extrem geringe Wahrscheinlichkeit der schweren Erkrankung von Kindern an Corona. Der Professor für Medizintheorie und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin David Martin, Mitautor einer Studie1, welche die Fachliteratur zu diesem Thema durchforstet, weist ebenfalls darauf hin, dass Kinder kaum gefährdet sind und eine Impfung deshalb nicht sinnvoll ist, zumal niemand die Langzeitfolgen kenne. Er betont, dass es «auch eine Frage des grundsätzlichen Umgangs mit Erkrankungen und mit Massenmassnahmen sowie deren Verhältnismässigkeit» ist. «Wenn wir anfangen, Kinder zu impfen gegen eine Erkrankung, die bei ihnen äusserst selten zu schweren Erkrankungen und noch seltener zum Tod führt, dann überlege ich mir: An welchem Punkt hören wir auf mit solchen Massnahmen, die zudem regelmässig wiederholt werden müssen?»
Meldung aus factum 04/2021
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