© shutterstock.com/Trybex

Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

«Amnesty» will Abtreibung als Menschenrecht durchsetzen

«Amnesty International» will sich künftig weltweit noch entschiedener und umfassender als bisher für die Freigabe der Abtreibung einsetzen. Auf der jüngsten internationalen Delegiertenversammlung der Organisation in Warschau wurde Abtreibung als «Menschenrecht» bezeichnet. Es müsse überall garantiert sein.

«Wir wollen sicherstellen, dass wir gut aufgestellt sind, um für die Menschenrechte von Millionen Menschen zu kämpfen, die davon betroffen sind, wie Regierungen Abtreibungen kriminalisieren oder den Zugang zu ihnen einschränken», erklärte Tawanda Mutasah, Senior Direktor Recht und Politik von «Amnesty International». Der Beschluss geht über die frühere Haltung von «Amnesty International» zur Abtreibung hinaus, die 2007 verabschiedet worden war. Damals war bereits die «Entkriminalisierung» von Abtreibung und der Zugang zu Abtreibung in begrenzten Fällen gefordert worden. Jetzt fordert «Amnesty International» Regierungen auf, «Abtreibungen nicht nur zu entkriminalisieren, sondern den Zugang zu sichern und legale Schwangerschaftsabbrüche in einer umfassenden Weise zu gewährleisten, die die Rechte von allen Frauen, Mädchen und Personen, die schwanger werden können, respektiert». Regierungen benötigten einen «weitaus mitfühlenderen Ansatz, um die Rechte von Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind», so Mutasah weiter. Mit den «Menschen, die am meisten gefährdet sind», meinte er nicht die ungeborenen Kinder, sondern deren Mütter. Das Mitgefühl mit den Müttern zeigt sich für «Amnesty» darin, den Schwangeren umfassenden, freien und legalen Zugang zur Abtreibung der Ungeborenen zu ermöglichen.

Artikel aus factum 06/2018

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/fran_kie
Mensch

Feindbild «rechts»

Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.

[mehr] Feindbild «rechts»
© shutterstock.com/Mini-Onion
Glaube

Ein grosser Segen

Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.

[mehr] Ein grosser Segen
© shutterstock.com/Lukas-Gojda
Natur

Waldgeräusche beruhigen

Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.

[mehr] Waldgeräusche beruhigen

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.