Screenshot: gofundme.com

Uhr
von idea

Glaube

Zeal Church: Spendenkampagne für «Stay»-Café gestartet

Die freikirchliche «Zeal Church» in Leipzig hat eine Spendenkampagne für ihr von der Schliessung bedrohtes Café «Stay» gestartet. Auf der Plattform GoFundMe ist unter dem Motto «Für Religionsfreiheit. Gegen Einschüchterung. Jetzt helfen!» ein Spendenziel von 160 000 Euro ausgerufen worden.

Hintergrund sind 26 Anschläge auf das Café innerhalb von zweieinhalb Jahren, die die Gemeinde finanziell an ihre Grenzen gebracht haben (factum berichtete). In dem Spendenaufruf heisst es, die vergangenen Angriffe hätten ein «finanzielles Loch» von rund 160 000 Euro hinterlassen. «Dabei geht es nicht nur um aktuelle Reparaturen.» In der Summe steckten auch Investitionen, die getätigt worden seien, um das Café überhaupt zu eröffnen: Renovierungsarbeiten, Einrichtung, Technik, Mobiliar und vieles mehr. Werte, die durch die Schliessung und die Folgen der Anschläge teilweise verloren gingen. Hinter ihnen stünden zweieinhalb Jahre voller «Arbeit, Herzblut und der Hoffnung, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen willkommen sind». Die Initiatoren der Spendenkampagne betonen: «Gewalt darf nicht das letzte Wort haben.» Deshalb bitte man um Unterstützung.

Der leitende Pastor der Gemeinde, René Wagner, hatte am 31. Mai in einem Gottesdienst mitgeteilt, dass das Café Ende Juni schliessen müsse. Nach massiven Sachschäden, wiederholten Schliessungen und einem anhaltenden «digitalen Shitstorm» sei der Schritt aus finanziellen Gründen unausweichlich. Die Entscheidung sei «sehr hart» und alles andere als leichtgefallen. Hinter dem Café stünden «Menschen, Arbeitsplätze, Träume, investierte Zeit, Gebete, viel Herzblut, viele schlaflose Nächte, viel Geld». Den bislang grössten Schaden richtete ein Buttersäure-Anschlag in der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtstag 2025 an. Allein dabei entstand nach Angaben der Gemeinde ein Schaden von rund 20 000 Euro. Hinzu kamen Einnahmeausfälle wegen wiederholter Schliessungen sowie eingeworfene Scheiben und Graffiti an der Fassade. In dem Spendenaufruf heisst es weiter, man glaube weiterhin daran, «Menschen zu lieben – auch dann, wenn wir selbst verletzt werden». Die Initiatoren danken für Unterstützung, Gebete und Solidarität: «Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Hass und Gewalt zerstören kann – aber Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt stärker sind.» Und weiter: «Das Stay schliesst – aber das, wofür es stand, bleibt bestehen.»

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Cristi Mitu
Glaube

In Schwachheit stark sein

Wie kann ein Christ standhaft bleiben – trotz schwachem Naturell? Von Glaubensvorbildern aus Kirchen­geschichte und der Bibel lernen, das eigene Unvermögen zu überwinden.

[mehr] In Schwachheit stark sein
© shutterstock.com/Andrii Yalanskyi
Mensch

Es betrifft uns existenziell

Das «Feindbild ‹rechts›» macht auch vor konservativen Christen nicht halt. Sie stehen von Gesellschaft und Kirche unter Druck. Es gilt, an den Grundsätzen der Bibel festzuhalten.

[mehr] Es betrifft uns existenziell
© shutterstock.com/SergeyIT
Natur

Geniale Energieversorgung

Die Menschheit sucht nach wie vor nach einer Lösung für das Energieproblem. In der Schöpfung sind Lösungen auf mannigfaltige Weise realisiert. Besonders genial ist die Photosynthese.

[mehr] Geniale Energieversorgung

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.