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von Monika Hausammann
Wo nichts zu fürchten ist
Die Nachricht: Der Deutsche Bundestag hat am 22. Mai das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz verabschiedet. Darin wurde «zwecks Bürokratieabbaus» die ärztliche Meldepflicht für COVID-19 vollständig gestrichen. Dies gilt für Verdacht, Erkrankung und Todesfälle. Fachzeitschriften und Fachseiten wie die Ärztezeitung oder ASU berichteten.
Der Kommentar: Nicht berichtet haben die grossen Mainstream-Medien. Weder NZZ noch Tagesanzeiger, SRF oder 20 Minuten. Das Virus, das «schlimmer ist als ein Tsunami», ein «Killervirus», das in «Monster-» oder «Todeswellen» auf Intensivstationen zur «Apokalypse» und schliesslich zum «Albtraum von Bergamo» in ganz Europa mit Hundertausenden Toten führen würde, wird als so harmlos klassiert, dass es künftig wie eine Grippe gehandhabt werden kann – und keiner schreibt darüber?
Ist es möglicherweise deshalb, weil dann der eine oder andere sich fragen würde, ob denn all die anderen «vertrauenswürdigen Informationen» von Behörden, Agenturen und Medien während der sogenannten Pandemie ebenso zu revidieren wären wie jene über die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus? Weil zu viele an zu vielen Orten zu bohren anfangen würden? Und beispielsweise herausbekommen, dass die «Apokalypse auf den Intensivstationen» dergestalt war, dass die Abteilungen in der Schweiz die Rentabilitätsschwelle von 85 Prozent Auslastung während der gesamten Zeit nie erreichten – sie also mit Verlust betrieben wurden? Oder dass die «Impfung» keine Impfung ist? Dass all die Furcht und bereitwillige Aufgabe der Freiheit, die jetzt im neuen Epidemiegesetz zementiert werden soll, vergeblich waren? Bloss ein politisch und medial induzierter Wahn?
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn die Bibel sagt uns deutlich, dass solche zu Hysterie und Panik gesteigerte Furcht der Preis der Gottabkehr ist: Wer nicht Gott fürchtet, fürchtet sich da, wo nichts zu fürchten ist (Psalm 53,6). Egal, ob «Klimakatastrophe», Krieg oder eben Krankheiten. Und weil Menschen buchstäblich alles tun, um aus einem Zustand der Furcht und der Ungewissheit herauszukommen, sind sie bereit, sich mit allem, was sie sind und haben, in die «Hände von Menschen» fallen zu lassen. Was solcher Selbstaufgabe, welche die Bibel Torheit nennt, folgt, zeigen sowohl die Geschichte als auch die Bibel deutlich: Knechtschaft und Armut. Das Gericht kommt wie so oft nicht «von aussen» oder von Gott: Das Gericht liegt als Konsequenz in der Handlung selber.
Die Bibel sagt aber auch etwas anderes mit wunderbarer Deutlichkeit: dass der Heilige Geist die Gläubigen nämlich in alle Wahrheit führt (Johannes 16,13). Und diese Wahrheit lautet: Das Gegenteil von Torheit und der Anfang der Weisheit ist die Furcht vor Gott (Sprüche 9,10). Vor jenem Gott, der uns für diese Welt keinen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2. Timotheus 1,7) schenkt.
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