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von factum-Redaktion
«Wir wollen Gottes Zeugen sein»
Das Wort Gottes sei nicht einfach ein weiteres Angebot auf dem «Markt der Möglichkeiten». Nur hier werde gerettet für die Ewigkeit, so Denker. Die unglaubliche Kraft, die vom Kreuz ausgeht, komme jedoch nicht von dem Stück Holz, «sondern von demjenigen, der daran hing, zur Versöhnung aller Glaubenden als wirksames Opfer. Er, Jesus, liess sein Leben für die Schafe». Darin liege die heilswirksame Kraft vom Kreuz.
Eine Kraft, die dem Menschen ohne Gott eine Torheit ist, legte Denker anhand 1. Korinther 1,18 aus. Der Mensch sei mit seinen Fähigkeiten nicht in der Lage, die wahre Wirklichkeit zu erkennen. Er denke nur bis ans Ende der Zeit und nicht bis in die Ewigkeit. «Das ist in den Augen Gottes Torheit.» Angriffe beobachtet Denker jedoch auch innerhalb der Christenheit. Die liberale Theologie habe sich schon früh der Bekämpfung des Wortes Gottes als Offenbarung gewidmet. «Darum braucht es den Bibelbund.» In seiner Souveränität würde Gott den Bibelbund zwar nicht brauchen, aber «solange wir da sind, um Zeugnis abzulegen von der Offenbarung Gottes, solange braucht Er uns.» Dafür ständen die Bibelbünde in Ungarn, Deutschland und der Schweiz ein. «Wir wollen Gottes Zeugen sein.»
Der Bibelbund in der Schweiz wurde vor 30 Jahren (1996) gegründet und hat heute rund 160 Mitglieder. In Deutschland existiert er bereits seit 1894. In die Öffentlichkeit tritt der Bibelbund durch Vorträge, Seminare und Tagungen, vor allem aber durch seine Zeitschrift «Bibel und Gemeinde», die seit mehr als 100 Jahren erscheint. Michael Kotsch überbrachte als 1. Vorsitzender des Bibelbundes Deutschland ein Grusswort. Aus Ungarn nahmen etwa zehn Personen an der Tagung teil.
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