Symbolbild © shutterstock.com/fizkes

Uhr
von factum-Redaktion

Natur

Wer fragt, gewinnt

Viele scheuen sich, andere um Rat zu fragen. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich diese Hemmschwelle senken lässt: Erfahren Ratsuchende, dass auch das gegenüber vom Austausch profitiert, holen sie sich deutlich häufiger Unterstützung.

Oft steck hinter einem Nichtfragen die Sorge, das Gegenüber zu stören oder zur Last zu fallen. Die Psychologie spricht von einer «Illusion der Unausgewogenheit»: Menschen, die Rat suchen, glauben häufig, ein Gespräch sei einseitig und bringe nur ihnen selbst Vorteile. Die Forschung zeigt aber schon länger, dass beide Seiten profitieren können. Wer um Rat gebeten wird, fühlt sich wertgeschätzt und gewinnt selbst neue Erkenntnisse.

Die Studie des Excellenzclusters ECONtribute unter der Leitung von Professorin Dr. Anne Burmeister wollte herausfinden, ob sich das Verhalten verändert, wenn Ratsuchende explizit auf die Vorteile für das Gegenüber, den Ratgeber, hingewiesen werden. Das zentrale Ergebnis: Wer erkennt, dass auch der Ratgeber vom Austausch profitiert, holt sich deutlich häufiger Unterstützung. Die Kontaktaufnahme stieg um fast 40 Prozent. «Das Wissen um die Vorteile für Ratgebende ist ein wirksames Mittel, die eigenen Ängste, anderen zur Last zu fallen, zu überwinden», sagt Professorin Burmeister. Auch Unternehmen könnten diese Erkenntnisse gezielt nutzen, etwa bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder um den Wissensaustausch über Hierarchie- und Abteilungsgrenzen hinweg zu fördern.

Die Bibel kennt die Vorteile dieses Prinzips schon lange. Sprüche 15,22: «Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie.»

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/fran_kie
Mensch

Feindbild «rechts»

Fast ein Drittel der Deutschen ordnet sich rechts der Mitte ein. Durch den «Kampf gegen Rechts» werden diese Bürger ausgegrenzt.

[mehr] Feindbild «rechts»
© shutterstock.com/Mini-Onion
Glaube

Ein grosser Segen

Ein Land in Europa – ohne Bibel in eigener Landessprache? Das ist die Realität in Luxemburg. Eine Bibel auf Luxemburgisch wird erst jetzt Wirklichkeit – mit grossem Segen.

[mehr] Ein grosser Segen
© shutterstock.com/Lukas-Gojda
Natur

Waldgeräusche beruhigen

Eine Studie¹ zeigt, dass Waldgeräusche sich positiv auf das kurzfristige Wohlbefinden von Menschen auswirken – insbesondere gilt das für heimische Wälder.

[mehr] Waldgeräusche beruhigen

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.