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von factum-Redaktion

Natur

Roboter fürs Rückenmark

Forschern der ETH ist es gelungen, Stammzellen mittels steuerbarer Mikroroboter präzise an den geschädigten Ort im Rückenmark zu bringen. Dieser neue Ansatz ist vielversprechend und eröffnet weitere Anwendungsfelder.

Rückenmarksverletzungen können für Betroffene verheerende Folgen haben, die Nervenzellen regenerieren sich nur selten natürlich. Moderne Therapien erfordern heute das Einsetzen von Elektroden ins empfindliche Rückenmark, um transplantierte Zellen zum Wachstum anzuregen. Ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Universität Zürich (UZH) hat nun in einem neuen Ansatz1 therapeutische Stammzellen mit magnetoelektrischen Nanopartikeln verbunden. Damit konnten sie die Zellen mithilfe von externen Magneten exakt an die richtige Stelle lenken. Das Team hat dafür Mikroroboter – sogenannte NPC-Bots – entwickelt und diese an Zebrafischen und Mäusen getestet. Nach drei Tagen zeigten die Fische ein nahezu normales Schwimm- und Erkundungsverhalten.

 

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