© shutterstock.com/JamesYi006/ Antikes assyrisches Steinrelief aus Ninive, das Jäger zeigt, die von einer königlichen Jagd zurückkehren, ausgestellt im British Museum

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von bhw

Natur

Neue Funde bestätigen die Bibel

Was Terroristen der ISIS von 2014–2017 als Zerstörungstat geplant hatten, führt Archäologen zu immer mehr beeindruckenden Funden aus der Zeit der Zerstörung Ninives im Jahre 612 vor Christus. Es bestätigt das brutale Ende der Stadt, wie im Alten Testament beschrieben.

Die Bibel berichtet: Babylonier, Meder und Skythen haben vor 2600 Jahren die assyrische Hauptstadt Ninive belagert und zerstört. Das Ende der assyrischen Schreckensherrschaft wird im Alten Testament detailliert von den Propheten Nahum und Zephanja vorhergesagt. «Wehe der blutbefleckten Stadt voller Lüge und Gewalttat» (Nah. 3,1). «Und er wird seine Hand ausstrecken nach Norden und Assur umbringen. Ninive wird er öde machen, dürr wie eine Wüste» (Zeph. 2,13).

 

 

Die Ausgrabungen wurden über drei Saisons hinweg (2021–2023) von der «Iraqi-Italian Nineveh Expedition» durchgeführt, unter der Leitung von Nicolò Marchetti und einem Team um Timothy Harrison von der University of Chicago. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal «Iraq» veröffentlicht: «The Shamash Gate, Nineveh: A Window into Two Episodes of Instability». Das «Shamash Gate», also Schamasch-Tor, wurde von König Sanherib errichtet. Im monumentalen Eingangsbereich des Tors legten die Forscher die originale Steinpflasterung frei. Eingegrabene Radspuren zeugen von dem ehemals dichten Verkehr in der assyrischen Metropole.

 

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