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von bhw

Glaube

Mein Freund, die KI

Künstliche Intelligenz verhält sich immer «menschlicher» – viele Jugendliche plaudern lieber mit einem Chatbot als mit echten Menschen. Psychologen warnen vor den tiefgreifenden Folgen.

Meist beginnt es mit sachlichen Fragen: Die künstliche Intelligenz (KI) wird zum schnellen Antwort-Helfer, wenn man im Alltag nicht weiterkommt. Doch seit KI darauf trainiert ist, sich «menschlich» zu verhalten und Worte wie «Schlaf gut» und «Ich bin für dich da» sagt, beginnen immer mehr Menschen eine persönliche Unterhaltung. In manchen Fällen geht es so weit, dass die KI zum besten Freund oder zum virtuellen Partner wird. Gefährdet sind besonders Jugendliche – für 74 Prozent der jungen Menschen gehören ChatGPT & Co. mittlerweile fest zum Alltag. Einer Umfrage der Krankenkasse Pronova BKK zufolge plaudern rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen, die KI nutzen, lieber mit dem Chatbot als mit Verwandten. Und jeder zehnte Jugendliche fühlt sich von KI besser verstanden als von echten Menschen, fand das Universitätsklinikum Eppendorf heraus. Der Regisseur Florian Karner hat soeben die Doku «Finding Connection» über vier Menschen veröffentlicht, die gar in einer «festen Beziehung» mit einer KI leben.

 

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