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von factum-Redaktion

Glaube

Medikamentöse Abtreibung: beliebt und gefördert

Erstmals wurde in Deutschland öfters mit einem Medikament anstelle einer Operation abgetrieben. In der Schweiz fordert der Nationalrat einen einfacheren Zugang zur «Pille danach». Und das EU-Parlament will Abtreibung als Grundrecht anerkennen.

In Deutschland sind erstmals mehr Schwangerschaftsabbrüche mit dem Medikament «Mifegyne» als mit der bisher verbreiteten Absaugmethode durchgeführt worden. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte erklärt dies unter anderem damit, dass viele Frauen ein Verfahren ohne operativen Eingriff bevorzugten, sofern dies medizinisch möglich ist.
Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist der Zugang zur «Pille danach» in der Schweiz stärker reguliert. Zwar ist sie rezeptfrei erhältlich, Apotheken müssen jedoch vor der Abgabe ein Beratungsgespräch durchführen und ein Formular ausfüllen lassen. GLP-Fraktionschefin Corina Gredig (ZH) kritisiert dieses «obligatorische Gespräch über intime Details».

 

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