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von Monika Hausammann

Glaube

Links schreibt sich mit «L» – wie lieblos

Links argumentiert heute stets damit, dass ihre Anliegen «sozial» seien. Für die Menschen. Mitfühlend. Die Gemeinschaft im Blick. Was derzeit in Berlin und Frankreich zu beobachten ist, sollte nach den Erfahrungen Dutzender gescheiterter linker Experimente rund um den Globus auch dem Letzten klar machen, dass Links alles Mögliche ist, aber ganz sicher nicht sozial. Und zwar deshalb, weil nichts, was in offener Konfrontation zu Gott steht, sozial sein kann.

Christen wissen, dass das, was die Welt im Innersten zusammenhält, «das Herz aller Dinge», Liebe ist. Gottes Liebe zu seiner gefallenen Schöpfung. Wir machen uns von dieser Liebe keinen Begriff. Zu tief ist sie, zu umfassend, zu rein, zu gerecht. Sie zu verstehen würde bedeuten, Gott zu verstehen. Aber wir wissen aus der Bibel zweierlei: Die Liebe Gottes hat mit Sentimentalität, Sympathien und Schüben von Zu- oder Abneigung nichts zu tun. Alles aber mit dem Willen, der Welt und den Menschen Frieden zu geben dadurch, dass er sie mit sich selbst versöhnt. Dieser Liebeswille Gottes ist so umfassend, dass Er sich in Christus selber in den Tod, in den Abgrund der Schuld und der Gottverlassenheit begeben hat. «Niemand hat grössere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde» (Joh. 15,13). Es war Gottes Wille, Sein Leben auch für Seine Feinde zu geben.

 

Weshalb Feuerwehrleute «Helden» sind

Das ist das Ideal. Das göttliche und deshalb für uns unfassbare Ideal. Deshalb sind Feuerwehrleute «Helden». Verstehen Sie mich nicht falsch: Daran, ein Feuerwehrmann zu sein, ist nichts Göttliches. Er tut es schliesslich freiwillig und gegen Bezahlung. Und doch lässt sich der Grundgedanke nicht wegwischen. Da riskiert jemand sein Leben für andere Menschen, ohne zu fragen, wer oder was sie sind. Hier kann man sagen: Das ist definitiv sozial. Da ist Liebe für Mensch und Tier im Spiel, die sich im Willen äussert, sie vor Leid zu bewahren und zu retten.

Deshalb ist das Video von den «Protesten» in Bordeaux, auf dem zu sehen ist, wie ein Feuerwehrmann in Flammen aufgeht, weil die «Protestierenden» nicht nur die Barrikaden anzündeten, sondern, als man sie zu löschen versuchte, Aerosoldosen hineinwarfen, um dies zu verhindern, so erschütternd. Was sich hier als «für das Soziale», für das Miteinander und als das Mitfühlende geriert, ist das genaue Gegenteil: Gegen die Menschen und das Leben selbst. Mit Liebe hat es erst recht nichts zu tun. Und zwar nie, wenn es um linke Ideen geht.

 

 

Weder sozial, noch liebevoll, noch «für die Menschen» oder für das Miteinander

Ist es etwa «für die Menschen», wenn Die Linke in Berlin mit Terroristen zusammenarbeitet? Ist es Mitgefühl, wenn linke Aktivisten Ambulanzen keine Durchfahrt gewähren während ihres Protests? Ist es «für das Miteinander», wenn man Menschen ihrer gesamten Lebensleistung enteignen will, um die eigenen Wähler damit zu füttern? Ist es «sozial», Frauen und Kinder zu gefährden und dies als Kollateralschaden zu bezeichnen im Kampf für das Gute (in diesem Fall das Klima)? Stärkt es den Kitt des Miteinanders, wenn man Junge gegen Alte ausspielt oder Männer gegen Frauen? Wenn man Familien zerreisst und zerstört? Wenn man Kindern und Jugendlichen einredet, sie seien im «falschen Körper» und sollten sich verstümmeln lassen? Ist es «für das Leben», Hunderttausende Kinder im Mutterleib zu töten? Und ist es schliesslich sozial, alles, was da ist und was Generationen erarbeitet haben, heute zum eigenen Besten zu konsumieren, es «Recht auf Glück» zu nennen und den nachrückenden Generationen nur Schulden, Mangel, Verlotterung und Unfreiheit zu hinterlassen?

Natürlich nicht. Es ist weder sozial, noch liebevoll, noch «für die Menschen» oder für das Miteinander. Es ist nur oberflächlich, fanatisch, egozentrisch und narzisstisch. Der einzige Glaube ist der Glaube an Macht. Das Miteinander entscheidet sich ausschliesslich daran, wer wen kauft oder am effektivsten erpresst. Es ist die denkbar krasseste Verkehrung dessen, was die Bibel unter «sozial» versteht. Links ist ein Kult der Lieblosigkeit. Deshalb hat Links nie oder nur mit Gewalt Bestand. Und scheitert am Ende doch.

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