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von Carola Eissler
Leipzig: Der Angriff auf Christen ist wohl keine Schlagzeile wert
Konservative Freikirchen sind in Leipzig zum Hassobjekt für Linke geworden. Nachdem im Frühjahr das Kirchencafé «Stay» der «Zeal Church» nach zahlreichen Angriffen und Zerstörungen schliessen musste (factum berichtete), gab es jetzt erneut Gewalt gegen freikirchliche Einrichtungen in der sächsischen Stadt. Stadt und Medien schweigen.
Fünf Gebäude in kurzer Zeit
Fünf Gebäude freikirchlicher Gemeinden sind in Leipzig Ende Oktober in nur kurzer Zeit angegriffen und beschädigt worden. Fensterscheiben wurden zertrümmert, Türen und Fassaden beschädigt. Und auch die «Zeal Church» traf es erneut. Während die Polizei sich noch nicht auf eine Tätergruppe aus einem bestimmten Milieu festlegen will, sind die Opfer überzeugt, dass auch diesmal wieder, wie beim Kirchencafé, linksextreme Täter zugeschlagen haben. Damals war auf der einschlägigen Plattform Indymedia ein Bekennerschreiben aufgetaucht, das die insgesamt 26 Anschläge auf das Café als «klaren Gewinn für autonome Queers und Allies in Leipzig» bejubelte.
Hochburg der Linksextremisten und der Antifa
Leipzig, die Stadt Johann Sebastian Bachs, die einst so bedeutend zur deutschen Kultur und Reformation beigetragen hat, und in der die Gebete und friedlichen Montagsdemonstrationen der Christen 1989 zum Fall des kommunistischen DDR-Regimes führten, ist inzwischen zur Hochburg der Linksextremisten und der Antifa geworden. Möglicherweise auch deshalb, weil die Stadt sie gewähren lässt.
So gab es im Fall Kirchencafé viele Hilferufe der «Zeal Church» an die Stadtverantwortlichen, die allesamt ins Leere liefen. Die Stadt wollte sich lange nicht positionieren und auch nicht von Angriffen auf die Religionsfreiheit sprechen. Erst im Juni räumte man bei den Stadtoberen ein, es handle sich doch um Angriffe auf die Religionsfreiheit. Diese seien nicht zu tolerieren. Doch es war bereits zu spät, das Café «Stay» war in den wirtschaftlichen Ruin getrieben.
Wie damals so sind auch die jüngsten Angriffe den meisten Medien wenn überhaupt dann nur eine Randnotiz wert. Man verweist auf die noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen der Polizei und hält sich ansonsten bedeckt. Der Angriff auf Christen ist wohl keine Schlagzeile wert.
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