© shutterstock.com/Andrew Angelov

Uhr
von factum-Redaktion

Mensch

Krieg gegen den Iran: «Es sieht ziemlich gut aus» für die USA

Trotz laufender Verhandlungen kam es in den vergangenen Nächten im Nahen Osten wieder zu gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran . Sowohl die USA als auch der Iran reden von Krieg. James Jeffrey, unter George W. Bush der stellvertretende Berater für nationale Sicherheit ist überzeugt: Trump könnte noch viel härter zuschlagen.

Auch wenn dieser Krieg «mittelmässig ausfällt», habe Trump viel Gutes dafür getan, um den Iran, der eine Gefahr für die ganze Region sei, einzuhegen, ist Jeffrey, der auch US-Botschafter im Irak und in der Türkei war, überzeugt. Seine Einschätzung legte er in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung vom 6. Juli 2026 dar. Von 2000 bis 2023 hätte der Iran mit Verbündeten in Syrien, Irak, Libanon, dem Gazastreifen und im Jemen ein Imperium aufgebaut. Doch seit dem Krieg, der am 7. Oktober 2023 mit dem Angriff der Hamas auf Israel begann, hat sich das Blatt gewendet, der Iran sei deutlich schwächer als zuvor, von seinem Atomprogramm sei nicht mehr viel übrig. Die Strasse von Hormus bezeichnet Jeffrey als «sich abschwächendes Druckmittel», auch weil viele Länder nach Umgehungswegen suchten.

«Das wichtigste Druckmittel gegen Trump sind die Zwischenwahlen im November», so Jeffrey, doch das falle bald weg. «Nach November wird sich Trump nicht mehr um die Auswirkungen steigender Benzinpreise kümmern». Wenn er das als langfristigen Konflikt betrachte, der noch nicht zu Ende sei, «sieht es ziemlich gut aus.»

© wikimedia/US

James Jeffrey © wikimedia.org/United States Department of State

Man müsse nun schauen, wie der Iran die Absichtserklärung umsetzte. Die Iraner werden versuchen, alles zu bekommen. Sie könnten nach Ansicht von Jeffrey auch auf Konfrontation gehen. Bis im November werde das funktionieren. «Danach wird es eine starke amerikanische Antwort geben.» Denn: Bislang habe man den Iran nicht wirklich hart getroffen. «Militärische Ziele und das Atomprogramm wurden sehr wirksam getroffen. Aber das hat das Land nicht lahmgelegt. Wir haben nur eine Brücke zerstört. Wir hätten 50 Brücken zerstören sollen», sagt Jeffrey.

Nun nahmen die amerikanischen Streitkräfte die Angriffe gegen den Iran bereits am Dienstag wieder auf. Dies als Reaktion auf iranische Attacken auf drei Handelsschiffe in der Strasse von Hormus. An einer Pressekonferenz am NATO-Gipfel in Ankara sagte Trump zudem, für ihn sei der Waffenstillstand «vorbei». Später gab er zwar bekannt, dass sein Verhandlungsteam nach wie vor nach einer diplomatischen Lösung suche, doch es ist auffällig, dass sowohl auf amerikanischer (Donald Trump und Vizepräsident JD Vance) als auch auf iranischer Seite (Parlamentspräsident Mohammad Ghalibaf und Mohammad Marandi, Mitglied der iranischen Verhandlungsdelegation) deutlich von Krieg gesprochen wird.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Prehistorik
Mensch

Antizionismus ist eine Hassbewegung

Seit den Massakern der Hamas vom 7. Oktober 2023 ist Antizionismus gesellschaftsfähig. Er ist jetzt «Teil der westlichen Mainstream-Kultur», betont der Anthropologe Adam Louis-Klein. Er bezeichnet Antizionismus als die «heute vorherrschende Form des Judenhasses». Antizionismus sei «eine Hassbewegung». Louis-Klein gründete die «Movement Against Antizionism» (MAAZ). Er will mit sachlicher Information gegen diese Ideologie vorgehen.

[mehr] Antizionismus ist eine Hassbewegung
© shutterstock.com/Dmitriy Feldman svarshik
Mensch

Jenseits der grünen Linie

Mitten im Krieg reist Schriftsteller Tuvia Tenenbom zu Siedlern ins biblische Kernland Judäa und Samaria. Seine Gespräche und Begegnungen zeigen: Nichts in diesem Land ist so, wie es scheint.

[mehr] Jenseits der grünen Linie
© shutterstock.com/JamesYi006/ Antikes assyrisches Steinrelief aus Ninive, das Jäger zeigt, die von einer königlichen Jagd zurückkehren, ausgestellt im British Museum
Natur

Neue Funde bestätigen die Bibel

Was Terroristen der ISIS von 2014–2017 als Zerstörungstat geplant hatten, führt Archäologen zu immer mehr beeindruckenden Funden aus der Zeit der Zerstörung Ninives im Jahre 612 vor Christus. Es bestätigt das brutale Ende der Stadt, wie im Alten Testament beschrieben.

[mehr] Neue Funde bestätigen die Bibel

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.