© shutterstock.com/Radiasi

Uhr
von Elazar Ari Lipinski

Natur

Jeder Tropfen zählt. Europa sollte von Israel lernen

Bilder von dürren Landschaften, ausgetrockneten Flussbetten und niedrigen Pegelständen von Flüssen und Seen dominierten die vergangenen Wochen. Der Israeli Ari Elazar Lipinski sagt: «Vielleicht ist es für Europa an der Zeit, von einem uralten Volk höchst innovative Wassertechnologien zu lernen. Zum Wohle aller Beteiligten.» Ein Kommentar.

Was kann Europa von Israel lernen? Ganz einfach: Es gibt keine einzelne Lösung für die Wasserkrise. Erforderlich ist vielmehr eine Kombination aus Wassersparen, Speicherung, Wiederverwendung, Entsalzung und digitalem Wassermanagement. Präzisionsbewässerung verbindet Wasser, Düngemittel, Pflanzenschutz und wichtige operative Echtzeitdaten miteinander. Auch seltene Regenfälle und kurzzeitige Sturzfluten sollten als potenzielle Wasserressource betrachtet werden. Wasserreservoirs ermöglichen es, Unterschiede zwischen Jahreszeiten, Regionen und sogar verschiedenen Tageszeiten auszugleichen. Solarenergie kann dazu beitragen, die Kosten des Strommixes zu senken, der für die Meerwasserentsalzung und/oder den Betrieb von Wasserspeichern und Wasseraufbereitungsanlagen benötigt wird.

 

 

Israels Erfolgsgeschichte

Eine europäisch-israelische Zusammenarbeit kann die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft und der Städte gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken. Israels Erfolgsgeschichte im Bereich Wasser beruht auf einem einfachen Grundsatz: Jeder Tropfen zählt. Regen- und Flutwasser wird gesammelt, gereinigtes Abwasser wiederverwendet, Meerwasser entsalzt, Sonnenenergie genutzt, um die Kosten der Wassergewinnung zu senken. Und jede Pflanze erhält genau die Menge an Wasser, Nährstoffen und Behandlung, die sie benötigt.

Israel hat nicht eine einzige neue Wasserquelle geschaffen. Aber Israel hat ein ganzheitliches System entwickelt, in dem jeder Tropfen mehr als einmal genutzt werden kann. Zum Wohle aller Beteiligten.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Ari Lipinski oder in seinem Vortrag auf YouTube.

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/grey_and
Mensch

«... wacht auf, bevor es zu spät ist!»

Konferenzen zum Thema Alija, der jüdischen Heimkehr nach Israel, gibt es seit mehr als hundert Jahren. Aber die Tagung, die Anfang Mai in Jerusalem stattfand, hatte den Titel «Emergency Aliyah Conference» (Notfall-Alija-Konferenz). Mit Berufung auf biblische Verheissungen forderten Redner die Juden in der Diaspora dringlich auf, nach Israel zu kommen, bevor es zu spät ist.

[mehr] «... wacht auf, bevor es zu spät ist!»
© shutterstock.com/Yta23
Glaube

Medikamentöse Abtreibung: beliebt und gefördert

Erstmals wurde in Deutschland öfters mit einem Medikament anstelle einer Operation abgetrieben. In der Schweiz fordert der Nationalrat einen einfacheren Zugang zur «Pille danach». Und das EU-Parlament will Abtreibung als Grundrecht anerkennen.

[mehr] Medikamentöse Abtreibung: beliebt und gefördert
© shutterstock.com/Tero Vesalainen
Mensch

Wegsehen ist keine Lösung

Die vor einigen Wochen veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 aus Deutschland enthält Zahlen, die auf den ersten Blick harmlos wirken mögen: Die Gesamtkriminalität ist leicht gesunken. So titeln dementsprechend auch viele Medien. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Die sicherheitsrelevante Lage in Deutschland hat sich in entscheidenden Bereichen weiter spürbar verschärft.

[mehr] Wegsehen ist keine Lösung

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.