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von Elazar Ari Lipinski
Jeder Tropfen zählt. Europa sollte von Israel lernen
Was kann Europa von Israel lernen? Ganz einfach: Es gibt keine einzelne Lösung für die Wasserkrise. Erforderlich ist vielmehr eine Kombination aus Wassersparen, Speicherung, Wiederverwendung, Entsalzung und digitalem Wassermanagement. Präzisionsbewässerung verbindet Wasser, Düngemittel, Pflanzenschutz und wichtige operative Echtzeitdaten miteinander. Auch seltene Regenfälle und kurzzeitige Sturzfluten sollten als potenzielle Wasserressource betrachtet werden. Wasserreservoirs ermöglichen es, Unterschiede zwischen Jahreszeiten, Regionen und sogar verschiedenen Tageszeiten auszugleichen. Solarenergie kann dazu beitragen, die Kosten des Strommixes zu senken, der für die Meerwasserentsalzung und/oder den Betrieb von Wasserspeichern und Wasseraufbereitungsanlagen benötigt wird.

Israels Erfolgsgeschichte
Eine europäisch-israelische Zusammenarbeit kann die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft und der Städte gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken. Israels Erfolgsgeschichte im Bereich Wasser beruht auf einem einfachen Grundsatz: Jeder Tropfen zählt. Regen- und Flutwasser wird gesammelt, gereinigtes Abwasser wiederverwendet, Meerwasser entsalzt, Sonnenenergie genutzt, um die Kosten der Wassergewinnung zu senken. Und jede Pflanze erhält genau die Menge an Wasser, Nährstoffen und Behandlung, die sie benötigt.
Israel hat nicht eine einzige neue Wasserquelle geschaffen. Aber Israel hat ein ganzheitliches System entwickelt, in dem jeder Tropfen mehr als einmal genutzt werden kann. Zum Wohle aller Beteiligten.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Ari Lipinski oder in seinem Vortrag auf YouTube.
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