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von Isabelle Kobe

Mensch

Israel: Was Medienpropaganda bewirkt

Jahrzehntelang hat eine grosse Mehrheit der Amerikaner Israel unterstützt. Heute ist es umgekehrt. Tägliche Falschinformationen, Unterstellungen und Lügen in den Mainstream-Medien bleiben auch in den USA nicht ohne Folgen.

Laut einer Gallup-Umfrage sympathisieren aktuell die meisten Amerikaner eher mit den Palästinensern als mit Israel. Wie ist es dazu gekommen? James Sinkinson (israelheute) beleuchtet die fünf grössten Mythen. Hier eine Zusammenfassung:

 

Mythos Nr. 1: Die humanitäre Krise und das Leiden der Zivilbevölkerung in Gaza

Israel habe mehr als 70 000 Unschuldige in Gaza getötet und Zehntausende in den Hungertod getrieben, behaupten amerikanische Medien. Selten wird jedoch erwähnt, dass Israels Krieg mit der Hamas in Gaza nur deshalb entstand, weil die Palästinenser ihn begonnen haben. Von den 70 000 Todesopfern in Gaza waren rund die Hälfte Hamas-Kämpfer, laut Experten ist dies das niedrigste Verhältnis von toten Zivilisten zu toten Kämpfern in der Militärgeschichte. Weiter ignorieren die Medien die Tatsache, dass nie eine Hungersnot herrschte. Denn Israel hat rund zwei Millionen Tonnen humanitäre Hilfe in den Gazastreifen geliefert. Riesige Mengen dieser Hilfsgüter wurden von der Hamas gestohlen und auf dem Schwarzmarkt zu exorbitanten Preisen an die eigene Bevölkerung verkauft. Auch das wird verschwiegen.

 

Mythos Nr. 2: Die Palästinenser leben unter israelischer Besatzung.

Historische Fakten über das Land Israel werden ignoriert, beispielsweise dass die Römer es 135 n. Chr. in «Palästina» umbenannten – Hunderte von Jahren, bevor Araber dort ankamen. Oder dass sich vor dem Einmarsch der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 die Bewohner Gazas 18 Jahre lang selbst verwalteten. Zwar leben Israelis in Judäa und Samaria (auch bekannt als Westjordanland) zusammen mit Palästinensern, doch gehört keines dieser Gebiete den Palästinensern. Tatsächlich hat es nie ein Land namens «Palästina» gegeben. Gemäss den Osloer Abkommen verwaltet Israel einen Teil dieses Gebiets, doch regieren sich die Palästinenser mehrheitlich selbst.

 

Mythos Nr. 3: Die US-Aussenpolitik und die Militärhilfe sind voreingenommen gegenüber den Palästinensern.

Die Vereinigten Staaten verhandelten mehrmals mit den Palästinensern und Israel, um einen palästinensischen Staat zu gründen. Das erwähnen amerikanische Medien fast nie. 2000, 2001 und 2008 unterbreiteten die USA den Palästinensern grosszügige Angebote, die ihnen ein unabhängiges Gebiet sowie eine Hauptstadt in Jerusalem zusicherten. Auch die Präsidenten Barack Obama und Donald Trump boten ihnen Hilfe bei der Staatsgründung an, doch die Palästinenser lehnten alle Angebote ab. Stattdessen verstärkten sie ihre Terroraktionen und Raketenangriffe auf Israel, bis heute unterstützt von der iranischen Terrororganisation Hisbollah aus dem Libanon. Die US-Militärhilfe für Israel wird daher ausschliesslich für Verteidigungsmassnahmen genutzt.

 

Mythos Nr. 4: Die palästinensische Sache steht im Einklang mit progressiven, identitätsbasierten Werten.

Progressive betrachten nicht nur Menschen mit anderer Hautfarbe (wie Palästinenser) als unterdrückt, sondern auch LGBTQ+-Personen und Frauen. Die Mainstream-Medien weisen jedoch nie auf die Ironie hin, dass Palästinenser zu den am wenigsten progressiven Menschen auf der Welt gehören, da sie alle Nicht-Muslime und LGBTQ-Menschen ablehnen. Auch verweigern sie Frauen grundlegende Rechte und behandeln sie als Eigentum der Männer.

 

Mythos Nr. 5: Das Ziel der Palästinenser ist es, einen unabhängigen Staat neben Israel zu gründen.

Die etablierten Medien enthüllen niemals die wahren politischen Ziele der palästinensischen Araber. Oder haben Sie jemals von einem palästinensischen Führer gehört, der eine «Zweistaatenlösung» fordert? Die radikale Hamas und die «moderate» PA haben nur ein Ziel: den Staat Israel zu vernichten. Palästinensische Führer, sowohl säkulare als auch religiöse, betrachten Israel als Besatzer muslimischen Landes. Laut Umfragen lehnt die Mehrheit der Palästinenser die Zwei-Staaten-Lösung ab.

 

Fazit: Medien plappern die Erzählung der Feinde Israels nach – die Lüge, die die Palästinenser als unschuldiges Volk darstellt, das darum kämpft, sein angestammtes Land von kolonialistischen Juden zu befreien. Diese fiktive Erzählung entbehrt jedoch jeder faktischen Grundlage.

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