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von Prof. Dr. Peter Hoeres
Feindbild «rechts»
Kaum ein Mensch will rechts sein. Zumindest gilt das im heutigen Deutschland. Gleichwohl ist der Begriff allgegenwärtig. Beständig wird vor Rechts gewarnt und gegen Rechts gekämpft. Und allenthalben ist von einem «Rechtsruck» die Rede.
Viele Soziologen haben das Ende der Unterscheidung von Rechts und Links vorhergesagt. Von Anthony Giddens bis Armin Nassehi haben sie in Anspruch genommen, «jenseits von Links und Rechts» zu denken und damit eine adäquatere Beschreibung der Gesellschaft zu bieten. Doch die Unterscheidung ist nicht totzukriegen. Die meisten Menschen, hierzulande wie weltweit, können sich problemlos auf einer Rechts-Links-Skala einsortieren und verwenden die Begriffe im politischen Sprachgebrauch.
Die Rechts-Links-Unterscheidung geht aber weit über das Politische hinaus, sie hat tiefere Wurzeln.
Neugierig? Lesen Sie den gesamten Artikel im factum 04/2026
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