© shutterstock.com/Andrii Yalanskyi

Uhr
von Jochen Klein

Mensch

Es betrifft uns existenziell

Das «Feindbild ‹rechts›» macht auch vor konservativen Christen nicht halt. Sie stehen von Gesellschaft und Kirche unter Druck. Es gilt, an den Grundsätzen der Bibel festzuhalten.

Konservative Christen stehen in Deutschland unter einem zunehmenden gesellschaftlichen Druck. Reportagen wie «Radikale Christen in Deutschland. Kreuzzug von rechts» (ARD) werden in letzter Zeit häufiger ausgestrahlt. Auch Artikel wie «Kirche und Rechtspopulismus» im Anzeiger für Seelsorge oder «Rechte Christen. Wahn! Wahn! Überall Wahn!» beim Deutschlandfunk zielen in die gleiche Richtung.
Oft eint diese Berichte und Produktionen eines: Die Macher haben von der Bibel oder dem Christentum wenig Ahnung. Das wird oft schon an der Art der Darstellung einfachster Sachverhalte deutlich. So ordnen sie beispielsweise jahrhundertalte biblische Grundsätze einem angeblich rechten Milieu zu, ohne offenbar deren Tradition zu kennen und ihre Bedeutung in der Geschichte zu reflektieren. Der Tenor ist fast immer gleich: Rechts wird als Bedrohung oder Abqualifizierung und nicht als Beschreibung verstanden.

 

Kirche macht mit

In öffentlich-rechtlichen oder kirchlichen Medien sucht man oft vergeblich nach Sendungen oder Texten wie «Kreuzzug von links» oder «Kirche und Linkspopulismus». Einer der Gründe liegt darin, dass der 1968 begonnene linke «Marsch durch die Institutionen» erfolgreich war und diese dadurch meist links ausgerichtet sind.
Dies mag in Bezug auf die grossen Kirchen verwundern, ist doch die linke Tradition eher eine nichtchristliche, um nicht zu sagen gottlose, widerbiblische. Der Philosoph Søren Kierkegaard meinte, dass die Linke ihr Programm nur wegen der darin enthaltenen Religiosität durchführen könne; diese sei eine «dämonische Religiosität», ein Zerrbild des Christentums, dessen Lehre diabolisch verdreht werde. Und doch: «Mit dem ‹Kampf gegen Rechts› haben die liberal geführten Landeskirchen gewissermassen ein Dach gefunden, unter dem man sich öffentlichkeits- und werbewirksam zusammentun kann, nachdem die verbindende Kraft der eigenen Bekenntnisse geschwunden war», heisst es in der Broschüre «‹Rechte ChristInnen› oder (r)echter Glaube?» des Gemeindehilfsbunds. Konservative Christen werden heute nicht nur von gesellschaftlicher Seite herausgefordert, sondern auch aus den «eigenen» Reihen.

 

Neugierig? Lesen Sie den gesamten Artikel im factum 04/2026

Zurück

Wir möchten eine klare christliche Stimme in unserer Gesellschaft sein - unabhängig, bibeltreu und aktuell.
Damit das gelingt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Neue News

© shutterstock.com/Yunlin muses
Natur

Selbstlose Hummeln

Hummeln brauchen Blütenpollen – und sie brauchen sie zur richtigen Zeit. Wenn die Pflanzen nicht rechtzeitig blühen, stechen Hummeln kleine Löcher in die Blätter der noch blütenlosen Pflanzen. Damit regen sie diese zu früherer Blütenbildung an.

[mehr] Selbstlose Hummeln
© shutterstock.com/Freedom Studio
Glaube

«Jesus – Das Thema meines Lebens»

Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch machte das Evangelium zum Kern seiner Botschaft. Ein Blick auf sein Leben und Wirken vermittelt auch 60 Jahre nach seinem Tod wertvolle Impulse.

[mehr] «Jesus – Das Thema meines Lebens»
© shutterstock.com/Efasein
Mensch

Der Kampf um Amerikas Seele

Die Demokratische Partei in den USA war traditionell nicht antijüdisch oder gegen Israel eingestellt. Das ist Vergangenheit. «Die Demokraten machen Antizionismus und Judenhass zum Mainstream», sagt der New Yorker Kolumnist Jonathan Tobin. Umfragen zeigen, dass sich auch in der Republikanischen Partei das Gravitationszentrum verändert – gegen Israel und gegen die Juden.

[mehr] Der Kampf um Amerikas Seele

Mehr entdecken

ethos  

Neben factum gibt der Schwengeler Verlag eine weitere Zeitschrift heraus. ethos bringt die Frohe Botschaft mitten ins Leben, informiert über Zeittrends, hält den Wertmassstab der Bibel hoch und macht Mut, den Glauben im Alltag zu leben. Die Zeitschrift für Jung und Alt erscheint 6-mal im Jahr mit 68 Seiten.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.