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von Jochen Klein
Es betrifft uns existenziell
Konservative Christen stehen in Deutschland unter einem zunehmenden gesellschaftlichen Druck. Reportagen wie «Radikale Christen in Deutschland. Kreuzzug von rechts» (ARD) werden in letzter Zeit häufiger ausgestrahlt. Auch Artikel wie «Kirche und Rechtspopulismus» im Anzeiger für Seelsorge oder «Rechte Christen. Wahn! Wahn! Überall Wahn!» beim Deutschlandfunk zielen in die gleiche Richtung.
Oft eint diese Berichte und Produktionen eines: Die Macher haben von der Bibel oder dem Christentum wenig Ahnung. Das wird oft schon an der Art der Darstellung einfachster Sachverhalte deutlich. So ordnen sie beispielsweise jahrhundertalte biblische Grundsätze einem angeblich rechten Milieu zu, ohne offenbar deren Tradition zu kennen und ihre Bedeutung in der Geschichte zu reflektieren. Der Tenor ist fast immer gleich: Rechts wird als Bedrohung oder Abqualifizierung und nicht als Beschreibung verstanden.
Kirche macht mit
In öffentlich-rechtlichen oder kirchlichen Medien sucht man oft vergeblich nach Sendungen oder Texten wie «Kreuzzug von links» oder «Kirche und Linkspopulismus». Einer der Gründe liegt darin, dass der 1968 begonnene linke «Marsch durch die Institutionen» erfolgreich war und diese dadurch meist links ausgerichtet sind.
Dies mag in Bezug auf die grossen Kirchen verwundern, ist doch die linke Tradition eher eine nichtchristliche, um nicht zu sagen gottlose, widerbiblische. Der Philosoph Søren Kierkegaard meinte, dass die Linke ihr Programm nur wegen der darin enthaltenen Religiosität durchführen könne; diese sei eine «dämonische Religiosität», ein Zerrbild des Christentums, dessen Lehre diabolisch verdreht werde. Und doch: «Mit dem ‹Kampf gegen Rechts› haben die liberal geführten Landeskirchen gewissermassen ein Dach gefunden, unter dem man sich öffentlichkeits- und werbewirksam zusammentun kann, nachdem die verbindende Kraft der eigenen Bekenntnisse geschwunden war», heisst es in der Broschüre «‹Rechte ChristInnen› oder (r)echter Glaube?» des Gemeindehilfsbunds. Konservative Christen werden heute nicht nur von gesellschaftlicher Seite herausgefordert, sondern auch aus den «eigenen» Reihen.
Neugierig? Lesen Sie den gesamten Artikel im factum 04/2026
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ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.