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von factum-Redaktion
Erschaffen mit Worten: «Gott kann das»
Wir Menschen können durch unsere Worte nichts erschaffen. Das sei etwas Besonderes, so Junker. «Gott kann das» (Joh. 1,1-3). Leben funktioniere nur durch funktionierende Kommunikation. Junker verwies auf die Saftmale. Das sind bei Blüten Muster, die als Hinweise und Wegweiser zum Blütensaft dienen. Diese Muster hätten eine Bedeutung, weil der Schöpfer ihnen diese mitgegeben hat und das auch den Insekten eingegeben hat. «Solche Saftmale gibt es in Hülle und Fülle», sagte Junker und verwies unter anderem auf den Sauerklee, das Vergissmeinnicht, das Wald-Veilchen oder das Acker-Stiefmütterchen. Das spannende: «Diese Muster sind völlig untypisch verteilt.» Das sei in Schöpfungsindiz. Ein Schöpfer könne sich in seinem «Baukasten» bedienen und nicht miteinander verwandte Pflanzenarten damit ausstatten.
Anspruchsvolles System eines Regelkreises
Junker zeigte auch Kommunikationsbeispiele zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt wie das Buschwindröschen, das seine Blüte bei Nacht oder kühler Witterung schützt. Dahinter, so Junker, stecke das anspruchsvolle System eines Regelkreises: messen, vergleichen, reagieren, Sollwert vorgeben. Auch solche Regelkreise seien weit verbreitet.
Befreiung nur durch die Rettungstat Jesu
Neben Beispielen einer konstruktiven Kommunikation verwies Junker auch auf destruktive Kommunikation in Form von Verdrängung, Verstellung oder Täuschung. Der Bärlauch zum Beispiel verdränge Konkurrenten, in dem er sie durch das Ausschütten bestimmter Stoffe am Wachstum hindere. Solch destruktive Kommunikation finde man überall in der Welt von Pflanzen und Tieren. «Was machen wir mit dieser Seite der Kommunikation?», fragte Junker. Er verwies auf Römer 8,19-23, wo es um das Seufzen der Schöpfung geht. Das sei eine treffliche Beschreibung der destruktiven Tendenzen in unserer Welt. Durch den Sündenfall wurde die Schöpfung unfreiwillig unterworfen. Diese aussermenschliche Schöpfung versteht Junker auch als Spiegelbild des Menschen, der durch die Sünde der Knechtschaft unterworfen ist, dem Tod als Folge der Sünde. Befreiung gebe es nur durch die Rettungstat Jesu.
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