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von Raphael Berger
Der Hype: «Inszenierte Wissenschaft»
Als Aufhänger dient die geplante Revision des Epidemiengesetzes, welche im Herbst 2026 im Schweizer Parlament beschlossen werden soll. Ziel ist es, Massnahmen wie Lockdowns und Maskenpflicht gesetzlich zu verankern. Doch von offizieller Seite unbeantwortet bleibt bis heute die entscheidende Frage: Auf welcher Grundlage basierten die weitreichenden Entscheide der Coronazeit? Nach wie vor fehlt eine evidenzbasierte Analyse dieser Massnahmen und damit verbunden die Frage: War der Preis gerechtfertigt?
Wyniger hat mit vielen namhaften Wissenschaftlern und Experten gesprochen. John Ioannidis, Anders Tegnell, Wolfgang Wodarg, Konstantin Beck, Beda Stadler, Pietro Vernazza, Andreas Sönnichsen – und weitere. Nüchtern vorgetragen und mit vielen Fakten unterlegt wird rasch klar: «Die Tatsache ist, dass wir praktisch für alle Massnahmen nicht sagen können, dass sie gewirkt haben», so Vernazza.
Egal, ob es um Masken ging, um die Lockdown-Massnahmen, die Aussagekraft der PCR-Testergebnisse oder die Auslastung der Spitäler und deren Intensivstationen: Selten bis nie wurde evidenzbasierte Wissenschaft betrieben oder faktenbasiert informiert. Hingegen wurde mit Bildern von Intensivstationen oder von Bergamo, die auf eine völlig unvorbereitete Bevölkerung trafen, Angst und Hysterie geschürt.
Der Film bestätigt auch einmal mehr: Spätestens nach ein paar Wochen hätte man alle Zahlen gehabt, um dem «Spuk ein Ende zu machen». Doch man ging auf dem eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter – bis zur Impfung, die nicht Bestandteil dieser Dokumentation ist, aber mehr als genügend Stoff für einen weiteren Teil hergeben würde.
Als Zuschauer bleibt man am Ende konsterniert und fassungslos zurück und spürt: Was vor sechs Jahren geschah, kann jederzeit wieder geschehen, womöglich bereits im Herbst mit dem Beschluss des neuen Epidemiengesetzes. Was bleibt ist die Gewissheit und der Trost: Die Lüge wird nicht siegen. Gottes Licht wird dereinst alles Unrecht aufdecken und ans Licht bringen.
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