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von factum-Redaktion

Mensch

Demografische Fakten schaffen eine neue Realität

45 Prozent der Muslime in Deutschland unter 40 Jahren sind latent oder manifest islamismusaffin. Das geht aus einer Studie des Forschungsverbandes MOTRA hervor, die vom Bundeskriminalamt veröffentlicht wurde.

«Islamismusaffin» bedeutet, dass sich Muslime zu islamistischen Organisationen hingezogen fühlen (wie etwa den Muslimbrüdern), dass sie die Scharia dem Grundgesetz vorziehen und in aller Regel auch antisemitische Einstellungen haben, erläutert die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter.
Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen von 2022 zeigt zudem, dass 51,5 Prozent der befragten muslimischen Neuntklässler eine islamistische Gesinnung haben und nur den Islam für geeignet halten, «die Probleme unserer Zeit zu lösen». 46 Prozent halten einen islamischen Gottesstaat für «die beste Staatsform». Der aus dem Libanon stammende deutsche Islamwissenschaftler Ralph Ghadban erklärte, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland in einer Parallelgesellschaft lebe. Muslime sind die einzige Gruppe von Migranten, die sich auch in der dritten und vierten Generation mehrheitlich nicht inte­griert, sondern sich zunehmend radikalisiert.
Als eine wesentliche Ursache für diese Fehlentwicklung ...

 

 

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