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von Interview: Raphael Berger
«Das Wort Gottes neu entdecken»
factum: Peter, für viele ist die Offenbarung ein Buch mit sieben Siegeln. Du aber machst gleich ein Musical daraus. Hattest du schon immer eine besondere Faszination für die Offenbarung?
Peter Menger: Nein, das könnte ich so nicht behaupten. Ich muss zugeben, dass ich das Buch lange Zeit stiefmütterlich behandelt habe.
factum: Und was hat nun den Ausschlag gegeben, dich näher mit der Offenbarung zu beschäftigen?
Menger: Ein Freund fragte mich vor einiger Zeit, ob ich auch viel in der Offenbarung lese. Als ich verneinte, meinte er, das sei nicht weise von mir, denn am Anfang und am Ende des Buches stünde ja, dass gesegnet sei, wer sich damit beschäftige. Das gab wohl mit den Ausschlag, mich noch mal ganz neu damit zu beschäftigen.
factum: Was ist dir beim Studium dieses Buches bewusst oder wichtig geworden?
Menger: Ich habe festgestellt, dass viele Dinge ganz eindeutig sind und dass die Bilder und Visionen eben apokalyptisch zu sehen sind – ein ganz anderer Literaturstil als zum Beispiel die Evangelien. Ausserdem habe ich bemerkt, dass sehr oft auf das Alte Testament angespielt wird, was mich neu motiviert hat, mich auch mit dem Alten Testament vertiefter zu befassen.
factum: Das Musical beginnt damit, dass der auf die Insel Patmos verbannte Apostel Johannes dem griechischen Jungen Nikos von seinen Visionen erzählt. Wie kommt es zur Begegnung der beiden?
Menger: Wir haben überlegt, wie es damals wohl gewesen sein könnte, als Johannes auf Patmos war. Wer hat ihm das Papyrus besorgt, wer die Botschaften an die Gemeinden übermittelt? Wir stellten uns vor, wie Johannes am Anfang erstmal auf der Suche nach Papyrus war und auf jemanden wie Nikos traf. Und wie er ihm und vielleicht auch seiner Familie erzählt, was er erlebt hat.
factum: Wie geht die Geschichte weiter?
Menger: Nikos und sein Freund Markos, ein Hafenarbeiter aus Ephesos, machen sich mit der Schriftrolle auf den Weg zu den sieben Gemeinden. Das Musical begleitet sie sozusagen auf ihrer Reise.
factum: Die Schreiben an die sieben Gemeinden finden wir in den Kapiteln zwei und drei der Offenbarung. Wie setzt du die Geschehnisse ab Kapitel vier um?
Neugierig? Lesen Sie das gesamte Interview im factum 06/2026
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Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.
